Rising Star School – Brunnen in Hopley

PARTNER
Rising Star Primary School Hopley
Vision & Hope Foundation
Ingenieure ohne Grenzen
ZimRelief e.V.

ORT
Hopley, Harare, Simbabwe

GEMEINSCHAFT
Schüler*innen, Lehrkräfte und Verwaltungsmitarbeiter*innen der Grundschule in Hopley

PHASE

Fertiggestellt

ZEITRAUM
2017

ARCHITEKTUR
Das Projekt wurde von Ingenieure ohne Grenzen durchgeführt. Weitere Informationen über die Architektur des Rising Star Brunnens und die Inhalte der Promotionsforschung unserer Gründerin Kristina Ziadeh.

 

Die Gemeinde ist sehr glücklich, denn die Bildung ihrer Bürger*innen ist nun, dank der Schule, überall anerkannt. Und wo immer sie hingehen, sie wissen jetzt über Rising Star Bescheid. Wegen der Bauweise, die sehr, sehr schön ist.

Ms. Matika

Lehrerin Klasse 6, Rising Star School

Die Rising Star Schule liegt am Stadtrand von Harare, der Hauptstadt Simbabwes. Der Stadtteil Hopley ist geprägt von informellen Wohnstrukturen. Geschätzte 200.000 Menschen leben in Hopley, es gibt allerdings keine städtische Infrastruktur wie Stromversorgung und Trink- und Abwassersysteme. Inmitten dieser dicht bebauten Siedlung bildet die Grundschule ein Zentrum für Bewohner*innen, das neben der regulären Schulzeit auch als gemeinschaftlicher Treffpunkt dient.

Die Gebäude der Grundschule wurden gemeinsam von der Schulverwaltung, der Vision & Hope Foundation und Ingenieure ohne Grenzen errichtet. Nach sieben Bauabschnitten wurden sie im März 2023 fertiggestellt und übergeben. Neben den Klassen- und Verwaltungsräumen wurde ebenso mit den gleichen Beteiligten ein Sanitärgebäude mit Toiletten für Mädchen und Jungs sowie Lehrerinnen und Lehrer gebaut. Hierfür übernahm unsere Gründerin Kristina Ziadeh im Namen von Ingenieure ohne Grenzen die Projekt- und Bauleitung. 

Während des zweiten Bauabschnitts der Errichtung der Schulgebäude wurde ein Brunnen für die Schule gebohrt. Eine runde Mauer wurde um den Brunnen herum gebaut. So steht der Grundschule ganzjährig sauberes Wasser zur Verfügung, was in Hopley keine Selbstverständlichkeit ist. Durch die Versorgung mit trinkbarem Wasser können sich die Schulkinder und Lehrer*innen auf den Unterricht und die Lehre fokussieren. Die Zubereitung von Mittagessen wurde für die jüngeren Schulkinder ermöglicht.

Wenn der Grundwasserspiegel zu Ende der Trockenzeit sinkt und einige private Brunnen austrocknen, bietet die Schule den Bewohner*innen Wasser des Schulbrunnens und unterstützt somit auch die nähere Nachbarschaft während der klimatisch angespannten Wochen des Jahres.