Rising Star School – Sanitärgebäude in Hopley
PARTNER
Rising Star Primary School Hopley
Vision & Hope Foundation Harare
Ingenieure ohne Grenzen
ORT
Hopley, Harare, Simbabwe
GEMEINSCHAFT
Schüler*innen, Lehrkräfte und Verwaltungsmitarbeiter*innen der Grundschule in Hopley
PHASE
ZEITRAUM
2023 – 2025
ARCHITEKTUR
Das Projekt wurde von Ingenieure ohne Grenzen durchgeführt. Weitere Informationen über die ausgezeichnete Architektur der Rising Star Grundschule, die Sanitäranlagen und die Inhalte der Promotionsforschung unserer Gründerin Kristina Ziadeh.
Dank eurer Unterstützung genießen wir nun gänzlich Schutz, was uns und unseren Kindern Zugang zu einem Leben in Wohlstand verschafft. Es ist ein unschätzbarer Wert für den Rest unseres Lebens. Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die sich für den Bau dieser Schule eingesetzt haben.
Die Rising Star Schule liegt am Stadtrand von Harare, der Hauptstadt Simbabwes. Der Stadtteil Hopley ist geprägt von informellen Wohnstrukturen. Geschätzte 200.000 Menschen leben in Hopley, es gibt allerdings keine städtische Infrastruktur wie Stromversorgung und Trink- und Abwassersysteme. Inmitten dieser dicht bebauten Siedlung bildet die Grundschule ein Zentrum für Bewohner*innen, das neben der regulären Schulzeit auch als gemeinschaftlicher Treffpunkt dient.
Die Gebäude der Grundschule wurden gemeinsam von der Schulverwaltung, der Vision & Hope Foundation und Ingenieure ohne Grenzen errichtet. Nach sieben Bauabschnitten wurden sie im März 2023 fertiggestellt und übergeben.
Neben den Klassen- und Verwaltungsräumen wurde ebenso mit den gleichen Beteiligten ein Sanitärgebäude mit Toiletten für Mädchen und Jungs sowie Lehrerinnen und Lehrer gebaut. Wie bei der Schule bilden sichtbares Mauerwerk und Rundbögen auch hier Zugehörigkeit und Identität. Das Bauteam, das schon seit dem Beginn des Baus der Grundschulgebäude im Jahr 2016 vertraut ist, leistete wieder hervorragende Arbeit und setzte die neue Toilettenanlage wie geplant um. Zusammen mit den bereits von der Schulverwaltung errichteten Sanitärgebäuden erhält die Rising Star Schule die erforderliche Anzahl an Sanitäreinheiten, die ebenso von den lokalen Behörden anerkannt werden. Ergänzt wurden diese durch geschützte Räume für die Mädchen und Jungs der Schule für die persönliche Hygiene und als Umkleidemöglichkeit im Schulalltag. Dadurch ist es vor allem den Schulmädchen und jungen Frauen möglich, auch während ihrer Menstruationsphasen in die Schule gehen zu können.
Für die Grundschul-, sowie für die Sanitärgebäude übernahm unsere Gründerin Kristina Ziadeh im Namen von Ingenieure ohne Grenzen die Projekt- und Bauleitung.